Gruppenstrukturen - Soziogramm Designer

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Gruppenstrukturen

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Ein Klassenlehrer (oder Lehrerin) mit z.B. 30 SchülerInnen weiß meistens von einigen, dass sie eine zusammenhängende Freundschaftsgruppe bilden. Aber wahrscheinlich kennt er nicht alle Beziehungen der SchülerInnen untereinander. Gewöhnlich muss er das auch nicht wissen.

Nur, wenn sich zwischen bestimmen SchülernInnen und Schülergruppen Spannungen bilden oder einzelne Schüler wenig Kontakt zu den anderen finden, kann sich das für das Lernklima negativ auswirken. Das interessiert dann schon.

Diese Beziehungen untereinander bezeichnet man auch als Gruppenstruktur. Dazu gehört unter anderem, welche Schüler "das Sagen haben", wer sich was von wem sagen lässt oder wer mit wem schnell in einen Streit gerät. Manche SchülerInnen sind wie "Mauerblümchen", stehen mehr am Rande. Andere werden vielleicht gemobbt und leiden darunter.
Die  Soziogramm-Technik hilft, diese Strukturen erkennbar zu machen.
Viele Aspekte von Gruppenstrukturen haben etwas mit dem Einfluss der Mitglieder untereinander zu tun:

Z.B. Sympathie, erotische Anziehung, Anerkennung, Respekt; aber auch negativ: Antipathie, Ablehnung, Geringschätzung oder gar Verachtung können dabei eine Rolle spielen.

Hintergrund können auch die soziale   Einbettung, religiöse Bindungen, kulturelle Herkunft der Eltern und anderes mehr sein.
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